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Regionale Fachkräftewerkstatt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) bei Röchling Industrial in Haren

  • Politik und Wirtschaft entwickeln gemeinsam Lösungen zur Fachkräftesicherung in der Region
  • Weiterbildung, Künstliche Intelligenz (KI) und Digitalisierung, Arbeitskultur und Vernetzung im Fokus

Haren, 7. Oktober 2026 | Röchling Industrial in Haren richtete am 2. Oktober die dritte Regionale Fachkräftewerkstatt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) aus, die im Rahmen der Initiative „Fachkräfteland Deutschland“ stattfindet. Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft kamen zusammen, um gemeinsam über Lösungsansätze für den wachsenden Fachkräftebedarf zu entwickeln. Die Veranstaltung wurde durch Katja Mast, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, begleitet. 

Fachkräftesicherung als gemeinsame Aufgabe
Die Regionalen Fachkräftewerkstätten sind Teil der Fachkräftestrategie der Bundesregierung. Ziel der Dialogreihe ist es, Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen, erfolgreiche Praxisbeispiele sichtbar zu machen und den Austausch zu regionalen Herausforderungen und Lösungsansätzen zu fördern. Im Fokus standen insbesondere die Themen berufliche Weiterbildung, gute Arbeitskultur, Digitalisierung und regionale Vernetzung.

Vor Beginn der Veranstaltung erhielt Katja Mast gemeinsam mit weiteren Gästen im Rahmen eines Betriebsrundgangs Einblicke in die Produktion sowie in die Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten am Standort Haren.

„Mir ist wichtig, dass wir für die Fachkräftestrategie unseres Landes mit denen reden, die Dinge besonders gut machen. Und das tut Röchling in besonderer Art und Weise,“ sagt Katja Mast, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales. „In Zeiten des Wandels ist es gar nicht so einfach, die richtigen Fachkräfte am richtigen Ort zu haben. Dafür müssen Unternehmen auch in Krisenzeiten in Ausbildung investieren. Darüber hinaus ist entscheidend, dass wir allen, die in Deutschland leben, den Weg in gute Arbeit ebnen, aber eben auch Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen. Demographie, Klimaschutz und KI mit Digitalisierung gepaart machen ein strategisches Vorgehen unerlässlich. Die Aufgabe von Politik ist es, dafür zu sorgen, dass diese Strategie hilft. Deshalb bin ich dankbar, dass wir vom Bundesarbeitsministerium hier vor Ort sein konnten und von den Erfahrungen der Unternehmen in der Region profitieren.“

Ausbildung und Weiterbildung als Schlüssel zum Erfolg
Einen weiteren Schwerpunkt der Veranstaltung bildete ein Unternehmenspanel zur Fachkräftesicherung in der Region. Dort berichtete unter anderem Florian Helmich, CSO/CTO von Röchling Industrial, über die Bedeutung von Aus- und Weiterbildung für die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens.

„Die Ausbildung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden hat für uns einen hohen Stellenwert. Viele Kolleginnen und Kollegen beginnen ihre berufliche Laufbahn bei Röchling und entwickeln sich durch passende Weiterbildungsangebote kontinuierlich bei uns weiter. Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigt auch ein Blick auf unsere Belegschaft: Rund 25 Prozent unserer Mitarbeitenden haben ihre Ausbildung bei Röchling absolviert,“ betont Helmich. „Unser Ziel ist es, die Fachkräfte von morgen auszubilden und langfristig an unser Unternehmen zu binden. Dabei profitieren wir auch von der hohen Lebensqualität im Emsland: Nicht selten kehren ehemalige Auszubildende nach einem Studium oder ersten Berufserfahrungen zu uns zurück und bringen zusätzliches Wissen und neue Impulse mit.“

Starke Region durch Zusammenarbeit
Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden Gelegenheit, sich in verschiedenen Werkstattgesprächen zu aktuellen Herausforderungen und Chancen der Fachkräftesicherung auszutauschen. Die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen sollen dazu beitragen, regionale Netzwerke weiter zu stärken und konkrete Maßnahmen für einen zukunftsfähigen Arbeitsmarkt voranzubringen.

Mit der Ausrichtung der Regionalen Fachkräftewerkstatt bot Röchling Industrial eine Plattform für den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und weiteren Akteuren der Region. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Ansätze zur Fachkräftesicherung sowie die Frage, wie Unternehmen und Institutionen den Arbeitsmarkt der Zukunft gemeinsam gestalten können.

Alle Bilder von Jana Legeler

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