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Röchling investiert in Ausbildung

Schüler in Österreich gewinnen mit Unterstützung von Röchling Leripa Papertech Innovationspreis

Mannheim, den 19.06.2008…Mit verschiedenen Projekten und Kooperationen unterstützt die Röchling-Gruppe junge Menschen beim Einstieg ins Berufsleben – vom Hauptschulabgänger bis zum hoch qualifizierten Hochschulabsolventen. Dass die jungen Leute von diesem Engagement in vielfältiger Weise profitieren, zeigt ein Beispiel aus Österreich: Dort belegte jetzt ein Team der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) Neufelden mit Unterstützung von Röchling Leripa Papertech beim Ideenwettbewerb „Jugend innovativ“ den zweiten Platz.

Die HTL ist ein in Österreich gängiger Schultyp, der im Anschluss an die achtjährige Pflichtschule die Möglichkeit bietet, innerhalb von fünf Jahren eine überwiegend technische Ausbildung mit Reifeprüfung abzuschließen. Nach drei Jahren Berufspraxis kann dann die Berechtigung zum Führen des Ingenieurtitels verliehen werden.

Die enge Kooperation der HTL Neufelden in Oberösterreich mit Röchling Leripa Papertech besteht seit fünf Jahren. 15 Schüler erhalten jedes Jahr die Möglichkeit, während der Sommerferien bei Leripa Papertech einen Ferienjob zu übernehmen. „Wir lernen dadurch in dieser Zeit schon frühzeitig potentielle künftige Mitarbeiter näher kennen“, sagt Rüdiger Keinberger, General Manager von Röchling Leripa Papertech. Aber auch die Vorteile für die Schüler liegen auf der Hand: Sie lernen den Arbeitsalltag und die Aufgaben in einem modernen und hoch spezialisierten Unternehmen kennen.

Röchling Leripa Papertech stellt Anlagen und Maschinen für die Zellstoff- und Papierindustrie her und bietet auch Service, Wartung und Reparatur von keramischen Entwässerungselementen in Papiermaschinen an. Den Schülern stellt das Unternehmen während ihres Praktikums anspruchsvolle Aufgaben, die in Form so genannter Maturaprojekte abgewickelt werden.

Im Rahmen eines solchen Projektes entwickelten vier HTL-Schüler in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern von Röchling Leripa Papertech einen Roboter, der die Inspektion von keramischen Entwässerungselementen in Papiermaschinen erleichtert – und erreichten damit den zweiten Platz beim Ideenwettbewerb „Jugend innovativ“. Dabei handelt es sich um den landesweiten Schulwettbewerb in Österreich für innovative Ideen aus den Bereichen Business, Design, Engineering und Science. Das von den Schülern entwickelte Gerät, das den Namen „RobaSpy“ trägt, besteht aus einem Wagen mit integrierter Kamera, Lichtquelle, Abstandsmessung sowie wichtigen Justiereinheiten und hat eine eigene Stromversorgung. Das Gehäuse schützt die sensiblen Bauteile gegen Wasser, da die Anlagen während der Inspektion meist auch gereinigt werden. Zu dem handlichen Roboter lieferten die Schüler auch gleich die notwendige Steuerungssoftware mit.

„Solche Projekte helfen uns, geeignete und motivierte Mitarbeiter von morgen an unser Unternehmen zu binden“, sagt Ludger Bartels, Geschäftsführer der Röchling-Gruppe. Das Unternehmen habe aber auch eine gesellschaftliche Verantwortung, in die Ausbildung junger Leute zu investieren. So habe man beispielsweise im vergangenen Jahr bei Röchling Automotive Worms ein Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht, das die Zukunftsaussichten junger Menschen verbessert und ihnen einen Einstieg ins Berufsleben ermöglicht. 50 jugendlichen Arbeitslosen unter 25 Jahren wurde ein Praktikumsplatz bei Röchling Automotive Worms angeboten, bei entsprechender Leistung und Eignung winkte im Anschluss eine Ausbildungsstelle. 22 Auszubildende schlossen die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer nach zwei Jahren erfolgreich ab.

Das Projekt „U 25“  wurde in Zusammenarbeit mit der Berufsbildenden Schule, der Industrie- und Handelskammer, der ARGE Worms, dem Arbeitsförderbetrieb und dem Ludwigshafener Bildungszentrum Müller aus Ludwigshafen organisiert. Das Engagement zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit von Röchling Automotive fand auch auf Bundesebene Beachtung und wurde von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) sowie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit als modellhaft bezeichnet.

Unternehmensporträt:
Die weltweit operierende Röchling-Gruppe steht mit mehr als 6.000 Mitarbeitern an 54 Standorten in 18 Ländern für Kompetenz in Kunststoff. Mit ihren beiden Unternehmensbereichen Hochleistungs-Kunststoffe und Automobil-Kunststoffe konzentriert sie sich auf die Verarbeitung hochwertiger Kunststoffe zu Halbzeugen, Teilen und Systemen für eine Vielzahl industrieller Anwendungen.
Röchling steht für innovative Produkte und modernste Prozesstechnologie in der Verarbeitung von technischen Kunststoffen.
Der Unternehmensbereich Hochleistungs-Kunststoffe verfügt über ein Produktspektrum von Halbzeugen wie Platten, Rund-, Hohl und Flachstäben über Profile und Formgussteile bis hin zu mechanisch bearbeiteten Fertigteilen. Im Unternehmensbereich Automobil-Kunststoffe werden Kunststoffteile für die Automobilindustrie hergestellt. Gefertigt werden technologisch anspruchsvolle Produkte aus Polymerwerkstoffen und Naturfaserformstoffen für den Motorraum, den Unterboden und den Innenraum.

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