RITA® 4.0 in neuer Version

Röchling hat bewährte Behälterbau-Software grundlegend überarbeitet

Mit RITA® 4.0 bietet Röchling Engineering Plastics SE & Co. KG, Haren/Deutschland, jetzt eine neue, grundlegend überarbeitete Version des bewährten Behälterberechnungsprogramms. Das vom TÜV Nord geprüfte Programm „RITA® 4.0  - Röchling's Integrated Tank building Assistant“ berechnet stehende, drucklose Behälter in runder oder rechteckiger Ausführung unter Berücksichtigung der aktuellen DVS-Richtlinie. Mit vielen neuen Funktionen erleichtert RITA® 4.0  die Dimensionierung von Rechteckbehältern und trägt maßgeblich zur Planung sicherer und wirtschaftlicher Behälter bei.

Neues zum Jubiläum: Vor 15 Jahren stellte Röchling erstmals das damals in Zusammenarbeit mit dem TÜV NORD entwickelte Behälterberechnungsprogramm RITA® – Röchling’s Integrated Tank building Assistant vor. Behälterbauer aus mehr als 30 Ländern setzen heute auf das im Markt bewährte Programm zur Berechnung und Auslegung von Rechteckbehältern und Rundbehältern aus thermoplastischen Kunststoffen – darunter Kunden in Australien, Japan, China, Israel und Indien. RITA® liefert dem Nutzer einen vorprüffähigen Statikausdruck, der alle für die Genehmigung eines Behälters notwendigen Informationen enthält.

Für die Entwicklung der neuen Version hat Röchling mit zahlreichen Nutzern der Vorgängerversion in aller Welt gesprochen und deren Erfahrungen, Anregungen und Vorschläge in die Überarbeitung einfließen lassen. RITA® 4.0 berücksichtigt konsequent die neuesten technischen Entwicklungen und Anforderungen für den Bau thermoplastischer Behälter. Die neue Version wurde, wie auch schon die Vorversionen, vom TÜV Nord geprüft. Mit der Vergabe des TÜV-Qualitätssiegels wird die Zuverlässigkeit der Berechnungen mit  RITA® bestätigt.

Neue Berechnungsmethodik für Rechteckbehälter

Zu den größten Neuerungen von  RITA® 4.0 gehört die optimierte Berechnung von Rechteckbehältern mit Rundum- und Jochverstärkungen. Dafür kommt eine vollkommen neu entwickelte analytische Berechnungsmethodik zum Einsatz: Basierend auf zahlreichen Berechnungen mit Hilfe der Finite Elemente Methode (FEM) hat Röchling den neuen Formelapparat entwickelt. Thomas Schüer, Marketing & Entwicklung bei Röchling und verantwortlich für den Bereich „Chemischer Behälter- und Apparatebau“, betreut RITA® seit 10 Jahren. Er erklärt: „Die neu entwickelten Formeln ermöglichen Behälterbauern ein wirtschaftlicheres Design ihrer Behälter insbesondere, weil mit der neuen Berechnung deutlich kleinere Stahlprofile berücksichtigt werden können.“

Individuelle Vorgaben

Vereinfacht wird die Planung von Rechteckbehältern auch durch die neue Möglichkeit, im Programm die Mindestwanddicke für bestimmte Behältervarianten anzugeben. Bei gegebener Wandstärke berechnet RITA® 4.0 die erforderliche Stahlkonstruktion. Gleichzeitig können Nutzer mit dem ebenfalls neuen Stahlprofilmanagement-Tool individuelle Profile im System hinterlegen und bei der Berechnung berücksichtigen lassen. „Mit diesen Funktionen haben Behälterbauer die Möglichkeit, Rechteckbehälter deutlich flexibler und individueller zu planen“, fasst Schüer zusammen.

Änderungen der Richtlinie DVS 2205 für Rundbehälter  

Für die Berechnung von Rundbehältern berücksichtigt RITA®4.0 die aktuellen Änderungen der Richtlinie DVS 2205. Dazu gehören beispielsweise das aktuelle Sicherheitskonzept, die Kalkulation der statischen Belastung durch eine Bühne bei Dachaufbauten und eine optimierte Stutzenberechnung, bei der Nutzer in RITA® 4.0 gezielt die Wanddicke des Stutzenrohres in die Berechnung einfließen lassen können.

Windbelastung und Schneebelastung

Speziell für die Planung und Auslegung von Behältern im Außenbereich sind in RITA®4.0 erstmals interaktive Wind- und Schneelastkarten verfügbar. In einer Karte wählen Nutzer den geplanten Aufstellort des Behälters aus und lassen die entsprechenden Wind- und Schneelasten bei der Berechnung berücksichtigen. Verfügbar sind Karten für zahlreiche europäische Länder wie Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Tschechien. 

Weitere Neuerungen in RITA® 4.0 sind unter anderem ein Miner-Tool, zur Berechnung der mittleren Temperatur in einem Behälter, eine Erweiterung der Werkstoffdatenbank und eine Optimierung der Statikausdrucke.

Kostenloses Training und Service

„Wir möchten die Berechnung von thermoplastischen Rechteck- und Rundbehältern für unsere Nutzer so einfach wie möglich machen“, fasst Schüer die neuen Funktionen zusammen. Neben der hohen Funktionalität des Programmes legt Röchling dabei großen Wert auf eine enge Betreuung der Nutzer. Schüer erklärt: „Wir bieten unseren Anwendern standardmäßig einen kostenlosen technischen Service über Teamviewer an. Wartungsgebühren fallen bei uns grundsätzlich nicht an. Auf Wunsch führen wir auch gerne kostenlose Trainings über Webinare durch.“

Das Lizenz-Modell hat Röchling sehr anwenderfreundlich gestaltet. RITA®4.0 ist standardmäßig mit einer Multiuser-Lizenz erhältlich. „So können mehrere Nutzer standortgebunden einfach mit einer Lizenz arbeiten“, erklärt Schüer. Auf Anfrage erhalten Interessenten eine kostenlose Demo der neuen Version. Erhältlich ist RITA® 4.0 in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Tschechisch. 

Komplett-System für den Behälterbau

Das Behälterberechnungsprogramm RITA® 4.0 ist Teil des umfangreichen Angebotes von Röchling für den chemischen Behälter- und Anlagenbau. Der internationale Kunststoffverarbeiter verfügt über eine der größten Produktpaletten für den chemischen Behälter-  und Anlagenbau – bestehend aus  Plattenmaterial, U- und Hohlprofilen sowie Schweißdraht bis hin zur Behälterberechnungssoftware RITA sowie der fachkundigen Beratung bei der Auswahl des richtigen Werkstoffs. Dabei verfügt Röchling über umfangreiche Datenbanken und langjährige Erfahrung in Bezug auf die Chemikalienbeständigkeit von thermoplastischen Kunststoffen. 


Kontakt

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