Extrusions-Blasverfahren

Dank der jahrzehntelangen Erfahrung in der Extrusion von Kunststoffen sind wir ein wichtiger Partner für die Pharmazie, Diagnostik und Life Science. Die permanente Weiterentwicklung der Extrusionsblastechnologie hat Röchling Medical zu einem führenden Unternehmen innerhalb der Pharmaindustie für diesen Bereich etabliert. Extrusionsblasen bietet die Möglichkeit, extreme Formen und Designs effizient umzusetzen, und ist daher eine wesentliche Kerntechnologie von Röchling Medical.

Beim Extrusionsblasen wird der Kunststoff kontinuierlich aufgeschmolzen, durch eine formgebende Düse zu einem Schlauch extrudiert, welcher anschließend in einem Werkzeug ausgeformt und abgekühlt wird.

Das Extrusionsblasformen erlaubt die effiziente Herstellung von Behältern mit einem Volumen von 5 ml (Augentropfenampullen) bis zu 5.000 ml (Kanister) in kleineren Stückzahlen. Alle Produktionslinien verfügen über eine Kamera- und Dichtigkeitsprüfung, um höchste Qualitätsansprüche sicherstellen zu können.

Weitere Merkmale des Extrusionsblasformens sind:

  • Behältergröße: 5 ml bis 5000 ml
  • Materialien: PE, PP, PC, PA, EVOH
  • Kombination verschiedener Materialien durch Co-Extrusion
  • Besonders geeignet für extreme Formen und funktionelle Elemente

Verfahrensablauf:

  • Mischen, Aufschmelzen und kontinuierliches Fördern des Materials
  • Herstellung eines Schlauches im Extrusionsblaskopf
  • Aufblasen des Schlauches gemäß der Formenkontur und Abkühlung an dieser
  • Abstanzen der Hals- und Bodenabfälle/Dichtigkeitsprüfung des Artikels

Vorteile:

  • extreme Geometrien möglich
  • gezielte Wanddickenverteilung
  • kleine Öffnungen zu großen Körper
  • Öffnungen deutlich außerhalb der Mitte
  • geringe Werkzeugkosten
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