Co-Extrusion

Als Systemlieferant bietet Ihnen Röchling Medical die Möglichkeit zum One-Stop-Shopping. Unter kontrollierten Reinraumbedingungen und mittels der unterschiedlichsten Verarbeitungstechnologien sind wir in der Lage, Ihre Produkte keimarm und qualitativ hochwertig zu produzieren, zu montieren und zu verpacken. Die Co-Extrusion nimmt dabei einen immer größeren Stellenwert ein, da die Sensibilität der Medikamente in der Pharmazie zunimmt.

Der Begriff Co-Extrusion steht für das Zusammenführen von artgleichen oder fremdartigen Kunststoffschmelzen. Somit ist ein Schichtaufbau mit unterschiedlichen Werkstoffeigenschaften möglich. Dieses Verfahren dient dazu in Kombinationen, spezielle mechanische, optische oder Barriere-Eigenschaften herzustellen.

Röchling Medical bietet das Zusammenführen von zwei bis sechs Schichten an.

Anwendung:

  • Aufbewahrung von aggressiven Füllgütern (z.B. Gefahrstoffe)
  • Verbesserung der Wasserdampfbarriere (feuchtigkeitsempfindliche Stoffe)

Vorteile:

  • verbesserte Barriereeigenschaften gegenüber Monomaterialien
  • Möglichkeit verschiedener Einfärbungen der einzelnen Schichten (z.B. UV-Schutz oder firmenspezifischer Farbaspekte)
  • keine Produktberührung durch die Sperrschicht, wenn sie sich in der Mitte befindet

Nachteile:

  • Nur bedingte Wiederverwertung der Produktionsabfälle im geschlossenen Kreislauf möglich, da das Mahlgut nicht sortenrein ist
  • Beimischung kann in einer produktabgewandten Schicht realisiert werden
  • Wiederverwertung sollte aus Kostengründen angestrebt werden
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